Jockeleshäusle
Die Geschichte
Das „Jockeleshäusle“ wurde im Jahre 1749 (nach einer geschnitzten Jahreszahl an einem Balken) als Berghäusle des im Tal liegenden „Jockelehofes“ erbaut.
Das Berghäusle liegt auf der sonnigen Südseite des Zastlertales mit einer wunderschönen Aussicht zum Schauinsland - Hofsgrund und Rappeneck und runter nach Oberried.
Der Grund dafür war bestimmt die bessere Nutzung der Bergweiden in den höheren Lagen. Für eine grössere Darstellung bitte auf das Bild klicken.
Das Jockeleshäusle liegt auf einer Höhe von 790 Meter.
Der Jocklehof liegt unten im Zastlertal auf ca. 540 Meter.
Zum Jockeleshäusle gehörte eine Fläche von ca. 1,6 ha.
Zum Jocklehof gehörten um das Jahr 1852 eine Grundbesitz von ca. 29 ha.
Die Weide war von dem Berghäusle nach oben (im Gegensatz zu heute) bis zum Hinterwaldkopf ziemlich offen.
Nach Kasimir Riesterer´s Tode gelangte der Jocklehof, den die Witwe Riesterer und die drei großjährige Kinder geerbt hatten.
Im Jahre 1889 ging der Jocklehof auf grund freier Vereinbarung in den Besitz des Staates über.
Mit verkauft wurde dabei dann auch das Jockeleshäusle.
Der letzte Pächter war die Familie Weinschenk von 1955 bis 1972.
Vorher war eine Familie Riesterer noch auf dem Berghäusle.
Vermutlich Nachkommen der Familie Riester vom Jockelehof im Tal unten.
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